Ganzheitliche Hallenkonditionierung für optimale Produktionsbedingungen bei Kansai Helios
Am Standort Wien produziert Kansai Helios Flüssiglacke, Pulverlacke, Kunstharze, Klebstoffe und weitere Chemikalien. Die Produktionsprozesse erzeugen hohe Wärmelasten, zusätzlich verstärkt durch solare Einträge. Die Bestandsanlage konnte die Hallen weder ausreichend entlasten noch die Luftqualität sichern. Ziel des Projekts war eine moderne, energieeffiziente Gesamtlösung, die Kühlung, Absaugung, Entstaubung, Wärmerückgewinnung und Prozesssicherheit integriert und ganzjährig stabile Produktionsbedingungen schafft.

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- Branche: Chemie, Pharma und Medizintechnik
- Kunde: Kansai Helios Austria GmbH
- Standort: Wien, Österreich
- Kategorie: Sustainable Hall Conditioning, Produktionsinfrastruktur
- Lösung: Wirtschaftlich Kühlen, Wärmerückgewinnung, Lüften, Heizen, Hallenluftreinigung, Absaug- und Filtertechnik, Abwärmenutzung, Arbeitnehmerschutz, Emissions- & Immissionsschutz, Brand- & Explosionsschutz
- KPIs: Frischluftvolumenstrom bis zu 90.000 m³/h, bis zu 7 °C niedrigere Einblastemperatur durch zweistufige adiabate Kühlung, bis zu 60 % weniger Feuchteeintrag, textile Luftverteilung über 15 Luftkanäle
- Ausführungsjahr: 2023
Details zum Projekt
Für Kansai Helios wurde ein umfassendes Hallenkonditionierungs-und Absaugsystem umgesetzt, das die gesamte Produktionsinfrastruktur modernisiert. Drei Lüftungsgeräte mit jeweils 30.000 m³/h liefern insgesamt 90.000 m³/h Zuluft in die Produktionsbereiche. Die Luftverteilung erfolgt über 15 textile Luftschläuche sowie eine Bodenabsaugung, die gemeinsam einen abwärts gerichteten Luftstrom erzeugen.
Je nach Lösemittel- und Staubkonzentration werden die Absaugstellen den jeweiligen Lüftungsgeräten zugeordnet. Lösemittel- und staubhaltige Luftströme werden vor der thermischen Nachverbrennung über eine ATEX-Filteranlage gereinigt und über Wärmetauscher zur Wärmerückgewinnung geführt.
Für die Kühlung kommt eine adiabate Doppelstufe zum Einsatz, die im Vergleich zu einfachen Systemen bis zu 7 °C niedrigere Einblastemperaturen und bis zu 60 Prozent weniger Feuchteeintrag ermöglicht. In der Übergangszeit sorgt die Wärmerückgewinnung dafür, dass keine zusätzliche Heizenergie benötigt wird.
Das Ergebnis: Deutlich bessere Luftqualität, geringere Temperaturspitzen, höhere Prozesssicherheit und ein stabiler, energieeffizienter Betrieb.
„Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter stand an oberster Stelle. Zusätzlich war es uns wichtig, dass die Demontage der alten Anlage und die Montage der neuen Anlage im laufenden Betrieb stattfinden konnten. INFRANORM® hat dies einwandfrei durchgeführt und große Rücksicht genommen. Die Expertise von INFRANORM® war ausschlaggebend für unsere Entscheidung.“
Gerhard Typpelt
Technischer Leiter, Kansai Helios Austria GmbH
Das Kunden-Unternehmen
Kansai Helios – früher bekannt als Rembrandtin – produziert seit 1937 Lacke, Beschichtungen, Kunstharze und Speziallösungen für unterschiedlichste Industrien. Die Marken Rembrandtin, Thermodur und Kansai Helios erfüllen höchste Qualitäts- und Umweltstandards. Das Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern im Bereich Industrielacke sowie Elektroblechlacke und verfügt über weltweite Zulassungen in der Schienenfahrzeugindustrie.

Für neugierige mit Weitblick
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Zusammenfassung
Das Projekt bei Kansai Helios zeigt,wie ganzheitliche Hallenkonditionierung Produktionsbedingungen, Luftqualität und Energieeffizienz nachhaltig verbessert. INFRANORM® hat die Herausforderung hoher Wärmelasten und komplexer Emissionen mit einem integrierten System aus Kühlung, Entstaubung, Lüftung, Wärmerückgewinnung und Prozesssicherheit erfolgreich gemeistert.
Der Gewinn für Kansai Helios:
- Gesamt-Zuluftstrom 90.000 m³/h
- deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen
- bis zu 7 °C niedrigere Einblastemperaturen
- bis zu 60 Prozent weniger Feuchteeintrag
- sichere und effiziente Erfassung lösemittel- und staubhaltiger Luft
- zentrale Bedienung aller Klima- und Prozessluftsysteme
Kurzum: Eine moderne und energieeffiziente Hallenkonditionierung für einen anspruchsvollen Chemieproduktionsstandort.
